Nach Abschluß des Studiums treten die Markomannen dem sogenannten AH-Verband bei. Sie haben nun keine Pflichten in der Aktivitas mehr, sondern können Ämter innerhalb des AH-Verbandes übernehmen. Auch dort gibt es einen Vorstand bestehend aus Präside, Schriftwart und Kassenwart. Beschlüsse werden auf dem Generalkonvent, der Herbstarbeitstagung oder nach Bedarf durch Abstimmung gefaßt.
Der AH Verband widmet sich weiterhin der Pflege und Konstanz des studentischen Brauchtums und unterstützt die Studierenden bei ihren Aktivitäten. Oft werden die Aktiven zu Alten Herren eingeladen um dort zu klönen, zu Grillen oder an Betriebsbesichtigungen teilzunehmen. Gerne erinnern wir uns an die Besuche bei Rex (Thyssen, Duisburg) und Amboß (Boge, Simmern) sowie viele andere.

Auch bei Fragen der Jobsuche und der Vermittlung von Praktikantenstellen wird so manche hilfreiche Hand aus der Altherrenschaft gereicht. Das sich Verbindungsmitglieder gegenseitig Posten zuschieben beruht allerdings meist auf Gerüchten, da Jobs heutzutage nur nach Qualifikation vergeben werden - die meisten Markomannen finden ihre Arbeitsstellen per Bewerbung, wie der Durschschnittsabsolvent auch. Allerdings können wertvolle Tips und Tricks zu den Bewerbungsmodalitäten von einzelnen Mitgliedern des AHV kommen. Viele AHAH sind mittlerweile in interessanten Berufen im In- und Ausland tätig und können so manch guten Tip geben, der schon einige Neueinsteiger vor Fehlentscheidungen bewahrt hat.

Nicht zuletzt macht es den Reiz einer Verbindung aus, altersüberspannende Freundschaften zu schließen, was wiederum den Horizont erweitert. Die Verbindung bietet die Möglichkeit eines Austauschs mit der eigenen Eltern- oder Großelterngeneration auf bundesbrüderlicher Basis. Dies eröffnet einerseits interessante Perspektiven für junge Studenten und hält auf der anderen Seite die "Alten" durch ständigen Meinungsaustausch mit der jungen Generation auf einem aktuellen Stand.