Die diesjährigen Nikolausfeierlichkeiten fanden am 07.12.2019 statt. Zur Mittagszeit um 14:00 Uhr fand unser Adventskaffee statt. Es nahmen fast alle Hausbewohner und i.a. Bursche Anemone teil. Bereits zu dieser Zeit fanden sich zu unserer Begeisterung einige AHAH in der Konstante ein. Zu Gast waren die AHAH v/ Trux, v/ Wutz, v/ Snoopy mit seiner Frau Ute, v/ Joey, v/ Mephisto, v/ Banshee, v/ Q mit seiner Freundin Katharina, und zu guter Letzt die beiden AHAH v/ Biene und v/ Luna, welche aus der fernen Schweiz angereist sind.

Für das leibliche Wohl war durch die Aktiven gesorgt. Es gab abseits des gewohnten Angebots Kaffee sowie selbstgemachte Kuchen und Weihnachtsplätzchen. Während des gemütlichen Beisammenseins wurden einige Gespräche, Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht. Gegen Abend bestellten die meisten Anwesend zusammen Essen. Nach einem großen gemeinsamen Essen musste auch schon die Kneipe präpariert werden.

Die offizielle Nikolauskneipe startete pünktlich zur gewohnten Kneipzeit 20:00 Uhr. Der X, v/ Vanellope, eröffnete den Kneipabend mit dem Cantus „Burschen heraus“. Zu den Gästen, die schon seit Mittag auf dem Haus waren, gesellten sich noch einige Weitere in die Corona. Hinzu kamen i.a. Bursche Nova sowie die AHAH v/ Scarlett, v/ Belle, v/ Tucano und v/ Cato zusammen mit CD v/ Iris. Im ersten offiziellen Teil gab es etwas Erfreuliches zu feiern. Hausbewohner Nils durfte laut Beschluss des Hohen BC den Schwur zur Aufnahme in die Burschenschaft Markomannia leisten. Nach leisten des Schwurs und der Frage ob ihm die Kappe passt, wurde Nils offiziell mit einem lautstarken „Passt!“ in unseren Reihen aufgenommen und wurde von Fuxmajor v/ Spark in den Fuxenstall eskortiert. Im Anschluss wurde Nils natürlich erstmal gefragt, warum er sich dazu entschieden hat, unserem Bund beizutreten. Für ihn war es keine schwere Entscheidung. Er fühlt sich auf dem Markomannenhaus sehr wohl und freut sich darauf, noch weitere Jahre hier zu leben. Außerdem findet er den Zusammenhalt und die Einstellung unserer Studentenverbindung eine gute Sache. Er beendete seine Ansprache zusammenfassend mit den Worten: „Es ist einfach schön hier!“. Wir freuen uns alle Nils in der Burschenschaft Markomannia aufgenommen zu haben und freuen uns auf die gemeinsame Zeit.

Der nächste Abschnitt der Kneipe schritt voran mit guter Laune und reichlich Gesprächsstoff. Nach dem ersten Cantus wurden auch schon die AHAH v/ Q und v/ Joey dazu gebeten die Gedichte und den Einmarsch vom Nikolaus und Knecht Ruprecht zu präparieren. Wie üblich haben die Fuxen für jeden Burschen einige Gedichtszeilen verfasst und das gleiche Taten auch die Burschen für die Fuxen. Der Nikolaus und Knecht Ruprecht nahmen ihre Rollen sehr ernst, was für alle Anwesenden äußerst amüsant war. Nacheinander wurden zuerst die einzelnen Fuxen und dann die Burschen vor die Corona gerufen und bekamen ihr Gedicht vorgetragen. Aber auch ihre gerechte Strafe, die Knecht Ruprecht mit Freuden vollzog. Man kann festhalten, dass die Fuxen deutlich milder gestimmt waren als die Burschen, was die Wortwahl in den Gedichten betrifft. Womöglich aus Ehrfurcht gegenüber den Burschen. Die Gedichte sorgten für eine gute Stimmung und es konnte viel gelacht werden. Besonders die Vorstellung vom Nikolaus und dem grimmigen und stummen Knecht Ruprecht sorgten für fantastische und witzige Momente an diesem Abend.

Nach den Gedichten ging es weiter mit dem Kneipbetrieb. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Tombola mit 30 Gewinnen. Unter anderem gab es Plätzchenpakete und vieles mehr von Drogerieartikeln bis zu leckeren Weinen zu gewinnen. Die Lose für die Tombola waren so schnell vergriffen, dass beinahe Leute leer ausgehen mussten. Das Verlosen der Geschenke übernahmen die Fuxen. Manche der Mitspielenden gingen leider leer aus. Vielleicht gibt es ja was im nächsten Jahr! Nichtsdestotrotz dürften sich viele über großartige Preise freuen. Manche der leckeren Preise konnten nicht in Ruhe gelassen werden und wurden von sich vergessenden AHAH direkt verspeist. Dies führte zu einer rauen Diskussion in der Corona, da dies dem Komment nicht gerecht wird. Der Senior griff schlichtend ein, erteilte der Corona die Erlaubnis etwas zu naschen  und bat im Gegenzug darum, dass Stiefelbuch weiter füllen zu lassen. Nach diesem Fauxpas war der Fuxmajor so geschockt, dass es ihn vom Hocker haute. Die Anwesenden in der Corona waren dann trotzdem noch bei bester Laune.

Als nächstes Stand der Krambambuli auf der Tagesordnung. Während des wunderschönen Krambambuli-Kantus zündeten die Fuxen feierlich den Zuckerhut an. Nach dem Kantus orderte fast jeder einen sehr gut schmeckenden Krambambuli, den der Fuxmajor mit seinen Fuxen gebraut hatte. Nachdem alle offiziellen Angelegenheiten erledigt waren, wurde der offizielle Teil mit unserem Farbenlied im einheitlichen Chor beendet.

Die Stammtischleitung übernahm Ah v/ Biene. Die Stimmung im Stammtisch war sehr schön, ausgelassen und entspannt. Der Krambambuli kam sehr gut an und wurde fast restlos verkostet. Als sich der Stammtisch in der Nacht dem Ende zuneigte und die ersten die Korona verließen, kam es zu einem unerwarteten Besuch. Es waren unsere Farbenbrüder der Burschenschaft Holsatia, die beschlossen, ihren gesamten Nikolausstammtisch auf das Markomannenhaus zu verlagern. Sie brachten sogar ihren eigenen Krambambuli und Weihnachtsbaum mit. Der Abend wurde somit um einige Stunden verlängert, was dazu führte, dass die meisten Aktiven und Besucher erst zu später bzw. früher Stunde erschöpft in ihre Betten fielen. Die Veranstaltung war für alle Anwesenden amüsant und ein toller Start in die besinnliche Zeit des Jahres. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Gästen für den schönen Abend und hoffen, dass in Zukunft noch mehr AHAH den Weg auf das Markomanennhaus finden.